Ein 31-jähriger Mann wurde betrunken auf seinem Fahrrad erwischt und leistete Widerstand bei der Blutprobe.
Hagen-Mitte: Fahrradfahrer mit Bierflasche in der Hand angetroffen

Hagen-Mitte (ost)
Am Abend des Donnerstags (23.04.2026) entdeckten Polizeibeamte in der Straße „Am Hauptbahnhof“ einen 31-jährigen Mann, der betrunken mit seinem Fahrrad unterwegs war. Als er gebeten wurde, eine Blutprobe auf der Polizeiwache abzugeben, widersetzte er sich den Einsatzkräften.
Gegen 21.50 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung während ihrer Streifenfahrt einen Radfahrer, der während der Fahrt eine Bierflasche in der Hand hielt. Außerdem fiel ihnen auf, dass der Mann in Schlangenlinien fuhr. Die Beamten entschieden sich, den Mann zu kontrollieren und stellten fest, dass der 31-Jährige schwankte und stark nach Alkohol roch. Auf Nachfrage gab er zu, Alkohol konsumiert zu haben, verweigerte jedoch einen Atemalkohol- und Drogentest vor Ort.
Als der Mann immer aggressiver wurde, brachten ihn die Beamten zur Polizeiwache, wo eine ärztliche Blutentnahme geplant war. Der 31-Jährige war jedoch dagegen und wehrte sich. Er musste am Boden fixiert werden und trat um sich. Die Beamten blieben unverletzt.
Aufgrund der anhaltenden Aggressivität musste der 31-Jährige in Gewahrsam genommen werden, um weitere Straftaten zu verhindern und ihn emotional zu beruhigen. (rst)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Im Vergleich dazu wurde im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland in Nordrhein-Westfalen verzeichnet, mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








