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Hagen-Mitte: Polizei und Ordnungsamt, Erfolgreicher Sondereinsatz mit zahlreichen Kontrollen

Der Schwerpunktdienst der Hagener Polizei führte gemeinsam mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei und Mitarbeitenden des städtischen Ordnungsdienstes am Donnerstag einen Sondereinsatz durch. Dabei wurden Personen und Drogen kontrolliert, und Verstöße geahndet.

Einsatzkräfte der Polizei und des Ordnungsdienstes nahmen erneut die polizeilichen Konzeptbereiche in den Fokus und kontrollierten zahlreiche Personen u.a. am Bodelschwinghplatz.
Foto: Presseportal.de

Hagen-Mitte (ost)

Am Donnerstag (05.02.2026) führte der Schwerpunktdienst der Polizei in Hagen gemeinsam mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei und Mitarbeitern des städtischen Ordnungsdienstes einen speziellen Einsatz durch. Dabei lag der Fokus erneut auf den polizeilichen Konzeptbereichen, wo zahlreiche Personen am Bodelschwinghplatz kontrolliert wurden. Glücklicherweise wurden keine relevanten Feststellungen gemacht. Anschließend begaben sich die Beamten in die Stresemannstraße und Bahnhofstraße, wo ein 25-jähriger Mann kontrolliert wurde. Es wurde festgestellt, dass ein Betretungsverbot für diesen Bereich gegen ihn vorlag. Aufgrund des Verstoßes musste er ein Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro zahlen.

Zusätzlich trafen die Polizisten und städtischen Mitarbeiter zwei Männer mit Pfeffersprays an, die beschlagnahmt wurden. Ebenso wurde ein Mann mit Cannabis entdeckt, das ebenfalls sichergestellt wurde. Die Polizisten begleiteten auch die Gewerbekontrollen des Ordnungsdienstes im Bereich des Graf-von-Galen-Rings, wo es keine Beanstandungen gab.

Am Abend führten die Einsatzkräfte weitere Gewerbekontrollen in einem Friseursalon durch, wo sie auf einen 20-jährigen Mann trafen. Die Beamten überprüften seine Personalien und stellten fest, dass er mehrere Dutzend Einheiten Betäubungsmittel bei sich trug. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hagen erwirkten die Polizisten einen Durchsuchungsbeschluss und setzten einen Rauschgiftspürhund ein. Dabei ergaben sich Hinweise auf Drogenhandel und den Handel mit illegalen E-Zigaretten. Die Hagener Kriminalpolizei wird das Ermittlungsverfahren nun übernehmen.

Während der Kontrolle des 20-jährigen Mannes bemerkten die Einsatzkräfte, dass ein anderer Mann versuchte, vor ihnen zu flüchten. Sie konnten ihn jedoch einholen und kontrollieren. Es ergab sich der Verdacht, dass der 44-Jährige sich unerlaubt in Deutschland aufhält. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest und brachten ihn zur Vorführung bei der zuständigen Ausländerbehörde ins Polizeigewahrsam.

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Polizei und Ordnungsdienst verlief der Einsatz ohne besondere Vorkommnisse. (rst)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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