Ein 28-Jähriger, der bereits polizeibekannt ist, wurde von der Polizei kontrolliert, nachdem er vor einem Streifenwagen weglief.
Hagen-Mitte: Polizeibekannter Mann flieht vor Streifenwagen

Hagen-Mitte (ost)
Bei dem Hauptbahnhof entdeckte eine Streifenwagenbesatzung am Donnerstag (26.02.) einen Mann, der der Polizei bekannt war und sofort weglaufen wollte, als er die Beamten sah. Der 28-jährige Mann flüchtete in die Stresemannstraße, wurde jedoch von den Einsatzkräften angesprochen und überprüft. Der Hagener, der bereits mehrmals wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Konsumcannabisgesetz auffällig geworden war, erklärte, dass er weglief, weil es Zeit war zu gehen. Er willigte einer Durchsuchung ein. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten in seinen Jackentaschen zwölf Druckverschlusstütchen mit Cannabis. Der 28-Jährige behauptete, dass er das Cannabis für den eigenen Gebrauch gekauft hatte. Die Streifenwagenbesatzung beschlagnahmte die Betäubungsmittel und erteilte dem Mann einen Platzverweis. Es wurde eine Strafanzeige erstattet. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








