Eine 24-jährige Frau verletzte drei Polizistinnen in Hagen und griff diese an, bevor sie in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurde.
Hagen-Mitte: Polizeieinsatz nach Widerstand von Randaliererin

Hagen-Mitte (ost)
Eine junge Frau im Alter von 24 Jahren löste am Sonntagnachmittag (02.08.2026) in der Innenstadt einen Einsatz der Polizei aus und verletzte dabei drei Beamtinnen. Gegen 13 Uhr ging bei der Leitstelle der Hagener Polizei die Meldung über eine randalierende Frau in der Düppenbeckerstraße ein. Als die Beamten die 24-Jährige antrafen, verhielt sie sich zunächst ruhig. Doch im Verlauf des Gesprächs mit den Einsatzkräften änderte sich plötzlich die Stimmung der Frau. Sie wurde aggressiv und versuchte, einer Polizistin ins Gesicht zu schlagen. Die Beamten brachten die Angreiferin zu Boden, wo sie um sich trat und versuchte, zwei Polizistinnen zu beißen. Außerdem griff sie nach der Dienstwaffe und anderen Einsatzmitteln einer Beamtin und beschädigte diese teilweise. Nachdem sie fixiert war, brachten die Einsatzkräfte die 24-Jährige in einen Streifenwagen. Aufgrund von Hinweisen auf eine psychische Erkrankung wurde die Frau später in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Bei dem Vorfall wurden insgesamt drei Polizeibeamtinnen leicht verletzt, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen. Gegen die 24-Jährige wird nun wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. (sen)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil der Verdächtigen männlich war. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Auch die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz dieser Zunahme liegt Nordrhein-Westfalen immer noch hinter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo 470 Fälle registriert wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








