Zivile Polizisten beobachteten einen Mann beim Drogenhandel und stellten Betäubungsmittel sowie Bargeld sicher. Der 27-Jährige erhielt ein Bereichsbetretungsverbot und eine Strafanzeige.
Hagen-Mitte: Polizisten entdecken Drogendealer

Hagen-Mitte (ost)
Während einer gezielten Aktion beobachteten Zivilpolizisten einen Mann, der mit illegalen Substanzen handelte. Am Dienstag (12.05.) trafen die Polizisten um 16.15 Uhr am Graf-von-Galen-Ring auf den 27-jährigen Verdächtigen. Er hatte eine Plastiktüte mit mehreren verschlossenen Beuteln Cannabis sowie Geld in typischer Stückelung für Drogendealer bei sich. Der Mann aus Hagen verweigerte jegliche Aussage. Ihm wurde ein Betretungsverbot für den Bereich erteilt. Die Polizei beschlagnahmte die Drogen und das Geld und erstattete Anzeige gegen den Mann. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während es 2023 57879 Verdächtige gab. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen lag bei 49610 im Jahr 2022 und stieg auf 51099 im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 6757 konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Drogenfällen aufweisen, ist Nordrhein-Westfalen mit 73917 Fällen im Jahr 2023 ebenfalls stark betroffen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








