Ein betrunkener Radfahrer verursacht beinahe Unfall, positiver Alkohol- und Drogentest.
Hagen-Mitte: Radfahrer fährt in Schlangenlinien durch den Gegenverkehr

Hagen-Mitte (ost)
Am Donnerstagabend (09.04.2026) informierte eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin die Polizei über einen Radfahrer mit ungewöhnlichem Fahrverhalten. Zu diesem Zeitpunkt fuhr die Autofahrerin gegen 20.40 Uhr auf der Berchumer Straße in Richtung der Kreuzung zur Feithstraße. Der Radfahrer bewegte sich mit seinem Pedelec in Schlangenlinien durch den Gegenverkehr und kam an der Kreuzung fast mit einem Ampelmast zusammen. Polizeibeamte trafen den 30-jährigen Fahrer in der Eppenhauser Straße an und führten eine Kontrolle durch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille und auch ein Drogentest war positiv. Der Mann aus Hagen musste eine Blutprobe abgeben. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren ein und übergaben die weiteren Untersuchungen an das Verkehrskommissariat. (sen)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer im Jahr 2022 und 51.099 Männer im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 6.757 im Jahr 2022 und 6.780 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








