Am Donnerstagnachmittag raubten drei unbekannte Täter mit E-Zigaretten gefüllte Kartons aus einem Auto. Die Polizei bittet um Hinweise.
Hagen-Mitte: Schwerer Raub am Hauptbahnhof, Drei Täter flüchten mit Beute im Wert von 3.000 Euro

Hagen-Mitte (ost)
Insgesamt drei bislang unbekannte Täter raubten am Donnerstagnachmittag (28.05.2026) mehrere mit E-Zigaretten gefüllte Kartons aus dem Auto eines 41-jährigen Mannes am Hauptbahnhof. Gegen 12.50 Uhr standen der Mann und seine beiden Mitfahrer mit ihrem Auto an einer Ampel am Graf-von-Galen-Ring auf Höhe des Busbahnhofes. Ersten Erkenntnissen zufolge näherten sich die drei unbekannten Täter dem PKW. Einer von ihnen bedrohte den Fahrer mit einer Schusswaffe und sagte “Lassen Sie mich Ihr Auto ausräumen!”. Die drei Täter erbeuteten mehrere Kartons, in denen sich sogenannte Vapes befanden. Wie der 41-Jährige später den Polizeibeamten mitteilte, hatte er die E-Zigaretten im Wert von etwa 3.000 Euro in seinem Auto, weil er als Vertreiber tätig ist. Die Unbekannten flüchteten in Richtung der Werdestraße. Sie werden auf etwa 30 bis 35 Jahre geschätzt. Der Mann, der die Pistole in der Hand hielt, hatte einen Bart und trug eine schwarze Umhängetasche. Der zweite Täter hatte braune Haare, trug ebenfalls eine Umhängetasche und war mit einem Oberteil in Jeansoptik bekleidet. Der dritte Unbekannte trug ein grünes T-Shirt sowie eine Kappe. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Die Kripo ermittelt wegen des schweren Raubes und fragt: Wer kann sachdienliche Angaben zum Tatgeschehen machen oder ist auf drei Männer aufmerksam geworden, die im Umfeld des Hauptbahnhofes oder in Altenhagen mit mehreren Kartons unterwegs waren? Hinweise werden unter der Rufnummer 02331-986 2066 entgegengenommen. (sen)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103 an, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Raubüberfällen im Jahr 2023, die 12625 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen damit an der Spitze der Kriminalitätsstatistik.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








