Ein 20-jähriger Autofahrer entzieht sich einer Polizeikontrolle, verursacht einen Unfall und gefährdet andere Verkehrsteilnehmer.
Hagen-Mitte: Verfolgungsfahrt endet in Verkehrsunfall

Hagen-Mitte (ost)
Am Dienstagabend (09.06.2026) versuchte ein 20-jähriger Autofahrer, einer Polizeikontrolle zu entkommen, indem er wegfährt. Während seiner Flucht verlor er die Kontrolle über sein Auto und stieß gegen ein geparktes Auto und ein Verkehrsschild.
Die Beamten bemerkten den Mann gegen 20 Uhr auf ihrer Streifenfahrt am Bergischen Ring aufgrund seines gefährlichen Fahrverhaltens. Aus diesem Grund beschlossen sie, den Fahrer des Mercedes-Benz C180 zu kontrollieren. Anstatt den Anweisungen zu folgen, beschleunigte er und fuhr bei der Elberfelder Straße über eine rote Ampel. Auf seiner Fahrt gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer durch riskante Fahrmanöver. Später bog er von der Elberfelder Straße in die Grabenstraße ab, obwohl es eine Einbahnstraße ist. In der Kurve verlor er schließlich die Kontrolle über den Mercedes, vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit. Er kam von der Straße ab, stieß gegen ein Verkehrsschild und einen geparkten Toyota. Die Beamten konnten den unverletzten Mann dann festnehmen und festhalten.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten erhebliche Schäden an den beteiligten Fahrzeugen und dem Schild fest. Der Mast des Schildes knickte aufgrund der Wucht des Aufpralls um.
Der 20-Jährige gab bei der Befragung durch die Polizei an, dass er geflohen sei, da er keinen Führerschein besitzt und bereits in der Vergangenheit wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zudem erhielt der Halter des Mercedes, der mit dem 20-Jährigen verwandt ist, eine Anzeige wegen Zulassung des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. (rst)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








