Ein Unbekannter raubte einem Hagener in der Nacht seinen Rucksack. Polizei sucht nach Zeugen für schweren Raub.
Hagen-Mittelstadt: 28-Jähriger durch Räuber mit Messer verletzt

Hagen-Mittelstadt (ost)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (12.07.2026) wurde einem 28-jährigen Hagener von einem Unbekannten mit einem Messer sein Rucksack samt Geldbörse geraubt. Das spätere Opfer befand sich zwischen 02.00 Uhr und 02.23 Uhr in einer Fußgängerzone in der Bahnhofstraße, als der unbekannte Täter ihn mit einem Messer verletzte und ihm den Rucksack wegnahm. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein Hagener Krankenhaus gebracht. Der Verletzte beschrieb den Täter als männlich, “dunkelhäutig” und von kräftiger Statur. Trotz einer sofortigen Fahndung im Tatortbereich konnten die hinzugezogenen Polizisten den Täter nicht mehr finden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schweren Raubes und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331 986 2066 zu melden, um Hinweise zu geben. (rei)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 7238 Männer und 835 Frauen im Jahr 2022, während es 8213 Männer und 890 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 380 auf 470 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden 443 Fälle gelöst, während es im Vorjahr 357 waren. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 aufgezeichnet.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








