Ein 27-jähriger BMW-Fahrer wurde am Dienstagmorgen überführt, als er über Rot fuhr und Fußgänger gefährdete. Trotz Gefahrenbremsung kam es beinahe zu einem weiteren Unfall mit Querverkehr.
Hagen-Mittelstadt: BMW-Fahrer gefährdet andere

Hagen-Mittelstadt (ost)
Am Dienstagmorgen (21.07.2026) wurde von einer Polizeistreife ein Rotlichtverstoß eines BMW-Fahrers beobachtet. Der Fahrer aus Hagen fuhr gegen 08.10 Uhr mit zu hoher Geschwindigkeit auf dem Märkischen Ring und überquerte in der Nähe des Elbersufers eine grün zeigende Fußgängerampel. Zwei Fußgänger wurden dabei gefährdet, blieben jedoch unverletzt. Kurz darauf kam es fast zu einem weiteren Unfall mit dem Querverkehr an der Kreuzung Märkischer Ring und Volmestraße. Ein anderer Verkehrsteilnehmer musste scharf bremsen, um eine Kollision mit dem 27-Jährigen zu vermeiden.
In der Eilper Straße gelang es den Einsatzkräften, den Fahrer und seine 28-jährige Beifahrerin anzuhalten. Bei der Kontrolle bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch beim Fahrer. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,8 Promille. Auch ein freiwilliger Drogentest war positiv. Der 27-Jährige gab zu, Alkohol konsumiert zu haben, bestritt jedoch den Drogenkonsum. Er behauptete, dass es am Märkischen Ring und Elbersufer keine Fußgängerampel gebe. Die Polizisten ließen eine Blutprobe von einem Arzt entnehmen und leiteten ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367, während sie 2023 auf 57.879 stieg. Unter den Verdächtigen waren 2022 49.610 Männer und 6.757 Frauen, während es 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% entspricht. Von den Verkehrsunfällen ereigneten sich 55296 innerorts (8.68%), 17437 außerorts (2.74%) und 6889 auf Autobahnen (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







