Eine 36-jährige Frau aus Hagen pöbelte Passanten an und bedrohte einen Polizeibeamten. Nach der Gewahrsamnahme wurde eine Strafanzeige wegen Bedrohung erstattet.
Hagen-Mittelstadt: Hagenerin beleidigt Passanten und bedroht Polizisten

Hagen-Mittelstadt (ost)
Am Dienstagnachmittag (28.07.2026) hat eine 36-jährige Frau aus Hagen Passanten belästigt und einen Polizeibeamten bedroht. Während eines Kontrolleinsatzes zur Bekämpfung von Straßen- und Rauschgiftkriminalität am Berliner Platz fiel den Einsatzkräften gegen 17.10 Uhr die Frau auf. Sie spottete über die Arbeit der Polizei und beleidigte Passanten. Die Polizei griff ein und gab der Frau einen Platzverweis. Sie äußerte, dass ihr alles „scheißegal“ sei und setzte sich ein paar Meter entfernt hin. Als die Polizisten sie erneut ansprachen, bedrohte die Frau einen der Beamten, was dazu führte, dass sie schließlich in Gewahrsam genommen werden musste. Im Streifenwagen versuchte die Frau trotz Handschellen mehrmals aufzustehen. Nachdem sie ins Polizeigewahrsam gebracht wurde, erstatteten die Beamten eine Anzeige wegen Bedrohung. (rei)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 63.352 auf 65.532 stieg, nahm auch die Anzahl der Verdächtigen zu, von 56.367 auf 57.879. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 16.655 auf 18.722 anstieg. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Rate von Drogenkriminalität.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








