Ein Motorradfahrer täuschte am Pfingstsonntag einen Unfall vor und versteckte sein Motorrad, wurde jedoch von der Polizei entlarvt.
Hagen: Motorradfahrer täuscht Unfallflucht vor

Hagen (ost)
Hagen – Am Pfingstsonntag, den 24.05.2026, verlor ein Biker gegen 16:20 Uhr in der Bülowstraße aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Fahrer stürzte und rutschte über mehrere Meter über die Straße. Als die Polizei eintraf, fand sie einen verletzten 46-jährigen Mann ohne Schutzkleidung am Straßenrand. Das verunfallte Motorrad war zunächst verschwunden. Der Mann behauptete gegenüber den Beamten, dass er als Beifahrer auf dem Motorrad mitgefahren sei. Der Fahrer habe sich nach dem Unfall mit dem Motorrad vom Unfallort entfernt. Während der Unfallaufnahme und der Fahndung wurden jedoch zunehmend Zweifel an den Angaben des Mannes laut. Die Beamten entdeckten schließlich bei einer Suche in der Nähe ein verstecktes, verunfalltes Motorrad. Das Fahrzeug war auf den verletzten 46-Jährigen zugelassen und er hatte den Fahrzeugschlüssel bei sich. Aufgrund seines Verhaltens vor Ort bestand außerdem der Verdacht, dass der Hagener unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein vor Ort durchgeführter Drogentest war positiv. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde dem Motorradfahrer im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Weitere Untersuchungen ergaben zudem, dass der Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis für das Motorrad war. Die Polizei erstattete Anzeige wegen der entsprechenden Straftaten. Das Motorrad wurde zur Beweissicherung sichergestellt.
Die Polizei Hagen bittet nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 02331/986-2066 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (HW)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 51099 und die weiblichen Verdächtigen bei 6780 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl 73917 beträgt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen, also 0,59%, vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil mit 556.792 Fällen aus, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








