Tatverdächtiger gefunden und verhaftet, wird dem Haftrichter vorgeführt.
Hagen: Öffentlichkeitsfahndung zurückgenommen

Hagen/Gevelsberg (ost)
Nachdem am Sonntag (26.07.) ein 41-jähriger Mann in der Hagener Straße in Gevelsberg mit einem Messer verletzt wurde, hat der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen Haftbefehl gegen den dringend verdächtigen 46-Jährigen erlassen (siehe Erstmeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6321566). Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Hagen haben daraufhin am Montag (27.07.) per Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann gesucht.
Nur kurze Zeit nach Veröffentlichung der Öffentlichkeitsfahndung konnte der Tatverdächtige in Hagen aufgrund eines Hinweises eines Zeugen gefunden und festgenommen werden. Der 46-Jährige wird im Laufe des heutigen Tages (28.07.2026) dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen der Mordkommission der Polizei in Hagen dauern an. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Obwohl die Mordraten in Nordrhein-Westfalen gestiegen sind, bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








