Ein aufmerksamer Ladendetektiv vereitelte einen Diebstahl von Parfüm im Wert von 600 Euro. Die Polizei konnte zwei Täter identifizieren und ein Ermittlungsverfahren einleiten.
Hagen: Parfüm Diebstahl aus Drogeriemarkt

Hagen (ost)
Ein wachsamer Ladendetektiv konnte einen Diebstahl von Parfüm im Gesamtwert von etwa 600 Euro verhindern.
Mithilfe einer Videoüberwachung beobachtete der Detektiv (43) in einer Drogerie zwei Männer, die sich verdächtig im Laden verhielten. Einer der Männer nahm mehrere Parfümflaschen aus den Regalen und übergab sie dem anderen. Dieser steckte die Parfümflaschen in einen Rucksack.
Als die beiden Männer ohne zu bezahlen an der Kasse vorbeigingen, griff der Detektiv ein. Er konnte den Mann mit dem Rucksack festhalten, während der andere aus dem Laden in der Hasper Innenstadt floh.
Die hinzugerufene Polizei fand insgesamt 10 Flaschen Parfüm verschiedener Markenhersteller im Rucksack. Außerdem war der Rucksack so präpariert, dass die Diebstahlsicherung im Laden nicht ausgelöst hätte.
Weil der 27-jährige Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und bereits wegen ähnlicher Taten bekannt war, ordnete die Staatsanwaltschaft seine vorläufige Festnahme an.
Bei der Auswertung der Videoaufnahmen konnte der zweite flüchtige Täter (50) eindeutig identifiziert werden. Gegen beide Täter wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (tr)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023, die 73.917 Fälle aufwies, ist Nordrhein-Westfalen weiterhin eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








