Die Polizei Hagen führte einen Sondereinsatz durch, um möglichen Gefährdungen vorzubeugen. Feierlichkeiten verliefen störungsfrei, jedoch mussten Platzverweise ausgesprochen und Schreckschusspistolen sichergestellt werden.
Hagen: Polizei Bilanz Silvesternacht 2025/2026

Hagen (ost)
Zum Beginn des Jahres führte die Polizei Hagen einen speziellen Einsatz durch, bei dem sowohl eigene Kräfte als auch Kräfte der Bereitschaftspolizei eingesetzt wurden. Die Beamten patrouillierten im gesamten Stadtgebiet, positionierten sich an belebten Orten und zeigten Präsenz. Sie reagierten auch auf Hinweise von Bürgern und griffen frühzeitig ein, um mögliche Gefahren zu verhindern.
Auf dem Friedrich-Ebert-Platz versammelten sich mehrere hundert Personen. Auch in Wehringhausen und Altenhagen feierten große Gruppen ausgelassen. Die Feiern verliefen größtenteils friedlich. Die Polizisten mussten jedoch mehrere Personen auffordern, die Feuerwerkskörper unsachgemäß zündeten und somit eine Gefahr für andere darstellten. Zudem wurden Personen entdeckt, die Schreckschusswaffen abfeuerten. Die Beamten beschlagnahmten die Waffen und erstatteten entsprechende Anzeigen.
Gegen 0.15 Uhr wurde die Polizei über einen Dachstuhlbrand in der Straße „Zur Höhe“ informiert. Ein Baum neben einem Wohnhaus stand zunächst in Flammen. Das Feuer griff auf weitere Gebäude über, die vollständig ausbrannten. Zum Glück wurde niemand verletzt. Ob der Brand durch einen Feuerwerkskörper verursacht wurde, wird derzeit von der Kriminalpolizei untersucht. Zwei Autos wurden ebenfalls im Stadtgebiet von Feuerwerkskörpern getroffen und gerieten in Brand.
In der Silvesternacht in Hagen wurde kein Polizeibeamter angegriffen oder verletzt.
Die Polizei Hagen wünscht allen ein frohes und gesundes neues Jahr! (rst)
Quelle: Presseportal








