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Hagen: Polizeieinsatz am Hauptbahnhof und in Wehringhausen

Die Hagener Polizei führte einen erfolgreichen Schwerpunkteinsatz gegen Straßen- und Rauschgiftkriminalität durch, mit Fußstreifen und sichtbarer Präsenz.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am Freitag (20.03.) führte die Polizei in Hagen einen Schwerpunkteinsatz in der Nähe des Hauptbahnhofs sowie in Altenhagen und Wehringhausen durch. Der Fokus lag auf der Bekämpfung von Straßen- und Rauschgiftkriminalität. Während des Einsatzes führten die Polizisten vermehrt Fußstreifen durch und zeigten Präsenz, indem sie mehrmals mit Linienbussen fuhren.

In Wehringhausen, in der Unterführung zwischen Augustastraße und Bodelschwinghplatz, entdeckte der Einsatztrupp einen 17-Jährigen, der den Beamten bereits wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Konsumcannabisgesetz bekannt war. Als der Minderjährige die Polizisten bemerkte, steckte er etwas in den Mund. Die Beamten verhinderten, dass er die Substanz schluckte und stellten fest, dass es sich um 15 Bubbles (vermutlich Heroin oder Kokain) handelte. Der 17-Jährige wurde vorläufig festgenommen und erhielt eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln.

Am ZOB fiel den Polizisten eine Person auf, die auf einem E-Scooter den Fußgängerüberweg überquerte. Der Roller hatte kein gültiges Versicherungskennzeichen. Der Verdacht, dass das Fahrzeug nicht versichert war, bestätigte sich bei der Kontrolle des 23-Jährigen. Nachdem ihm die Weiterfahrt untersagt wurde, rief er laut auf Französisch „Fick die Polizei“. Bei einer erneuten Kontrolle versuchte er zu beschwichtigen und behauptete, die Äußerung sei nicht ernst gemeint gewesen. Es wurden Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Versicherung und Beleidigung erstellt. Die Person wurde des Platzes verwiesen und der E-Scooter beschlagnahmt.

Während der Fußstreifen stellten die Polizisten drei Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz fest und erstatteten Anzeigen. Marihuana wurde auf dem Bahnhofsvorplatz und an den Bussteigen konsumiert. Zudem wurde bei einem Heranwachsenden eine illegale Vape gefunden. Der Verstoß gegen die Abgabenordnung wegen Steuerhehlerei wurde geahndet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle oder 87,36%. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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