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Hagen: Polizeiliche Präsenz bei Schwerpunkteinsatz

Die Polizei kontrollierte zahlreiche Personen und Fahrzeuge zur Bekämpfung von Kriminalität. Bürger empfanden die Maßnahmen als positiv.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am Dienstag (17.03.2026) führte die Polizei erneut intensive Kontrollen im Bereich des Hauptbahnhofs durch, um die Straßen- und Rauschgiftkriminalität zu bekämpfen.

Ab 8.30 Uhr begaben sich die Einsatzkräfte des Schwerpunktdienstes und der Bereitschaftspolizei zum Berliner Platz, wo sie eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern beobachteten. Der 45-jährige Beteiligte wurde von den Polizisten festgenommen und gefesselt. Zudem trug er einen Rucksack bei sich, der vermutlich einer jungen Frau gehörte. Die Beamten erstatteten Anzeigen wegen Körperverletzung und Unterschlagung.

Des Weiteren bemerkten die Polizisten einen Mann auf dem Berliner Platz, dessen Hund sein Geschäft verrichtete. Da der 37-Jährige trotz Aufforderung der Beamten den Kot nicht beseitigte, erhielt er eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und muss mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro rechnen.

Nachfolgend führten die Einsatzkräfte Kontrollen am Bodelschwinghplatz durch, wo sie jedoch nur wenige Personen antrafen. Zudem errichteten sie am Graf-von-Galen-Ring eine Verkehrskontrollstelle und entdeckten unter anderem zwei Fahrzeuge, die ohne gültige Pflichtversicherung unterwegs waren.

Insgesamt wurden über 50 Personen und 30 Fahrzeuge von den Beamten kontrolliert, bevor der Einsatz gegen 13 Uhr beendet wurde. Die Bürger empfanden die Kontrollen als positiv. (rst)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 gab es 70510 registrierte Fälle, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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