Eine 13-jährige fuhr unvorsichtig zwischen parkenden Autos auf die Straße und kollidierte mit einem PKW. Trotz Kopfverletzungen wurde sie ambulant behandelt.
Hagen: Radfahrerin verletzt bei Unfall mit PKW

Hagen (ost)
Am Freitagmittag nutzte eine 13-jährige intensiv ihr E-Mountainbike auf dem Schulhof der Gesamtschule in Hagen-Helfe. Sie überwand verschiedene Hindernisse, darunter auch die Treppenanlage, die zur Straße “Am Bügel” führt, und fuhr dabei teilweise mit hoher Geschwindigkeit.
Ohne Rücksicht auf den Verkehr fuhr sie zwischen den geparkten Autos auf die Straße und bemerkte zu spät ein herannahendes Auto. Sie trug Kopfhörer und hörte während der Fahrt Musik, was dazu führte, dass sie das Auto auch akustisch nicht wahrnehmen konnte.
Das junge Mädchen erschrak, bremste abrupt ab, verlor die Kontrolle über ihr Fahrrad und stürzte über den Lenker auf die Straße. Der 34-jährige Autofahrer bremste sofort, konnte aber trotz eines Ausweichmanövers einen Zusammenstoß mit der Radfahrerin nicht mehr verhindern.
Das Mädchen schlug unter anderem mit dem Kopf auf die Straße auf. Da sie keinen Helm trug, erlitt sie entsprechende Kopfverletzungen. Diese wurden vom herbeigerufenen Notarzt als leicht eingestuft. Das Mädchen wurde ambulant im Allgemeinen Krankenhaus behandelt. Die Eltern wurden benachrichtigt. Der Autofahrer blieb unverletzt. Es entstand nur leichter Sachschaden am Fahrrad und am Auto. (tr)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon entfielen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Im Bereich der Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








