Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hagen: Raubdelikt – Täter gestellt

Am Samstagabend wurde eine Frau Opfer eines Raubdelikts in der Hagener Innenstadt. Der Täter wurde von aufmerksamen Zeugen festgehalten.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am Abend des Samstags (30.05.2026) gegen 20:30 Uhr wurde eine 61-jährige Frau aus Hagen Opfer eines Raubüberfalls in der Innenstadt von Hagen. Die Dame war zusammen mit ihrem Ehemann in der Nähe des Emilienplatzes, als ein 18-jähriger Mann aus Hagen von hinten herantrat und ihr mehrere Goldketten vom Hals riss. Bei der Tat stieß der Täter das Opfer zu Boden, wodurch die 61-Jährige leichte Verletzungen erlitt. Der Täter flüchtete daraufhin zu Fuß. Der Ehemann der Frau nahm sofort die Verfolgung auf und wurde dabei von zwei aufmerksamen Zeugen unterstützt. Gemeinsam gelang es ihnen, den polizeibekannten Täter im Bereich einer Schule einzuholen und bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festzuhalten. Der während der Flucht weggeworfene Schmuck wurde von den Einsatzkräften gefunden und sichergestellt. Die Frau wurde von den Sanitätern eines Rettungswagens versorgt und konnte nach der Behandlung am Tatort bleiben. Die Polizei hat eine Strafanzeige erstellt und die Ermittlungen aufgenommen. (HW)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Mordfällen im Jahr 2023 verzeichneten – 470 – lag Nordrhein-Westfalen ebenfalls an der Spitze.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24