Am 10. Oktober 2026 kontrollierte die Polizei in Hagen einen 28-jährigen Roller-Fahrer. Der Mann fuhr deutlich zu schnell und stand unter dem Einfluss von Drogen.
Hagen: Roller-Fahrer zu schnell und unter Drogeneinfluss

Hagen (ost)
Am 10. Oktober 2026 um 09:10 Uhr stoppte die Polizei einen 28-jährigen Rollerfahrer auf der Frankfurter Straße in Hagen.
Die Beamten hatten den Mann aus Hagen bereits zuvor bemerkt. Sie beobachteten ihn für eine gewisse Zeit und stellten fest, dass er zu schnell unterwegs war.
Während der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Roller technisch manipuliert war, um schneller zu fahren als erlaubt. Der 28-Jährige besaß keinen Führerschein der Klasse A1, den er aufgrund der Veränderungen am Roller hätte haben müssen.
Es gab außerdem Hinweise darauf, dass der Mann möglicherweise Drogen konsumiert hatte. Daher wurde eine Blutprobe angeordnet, die von einem Arzt auf der Polizeiwache entnommen wurde.
Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den Mann ein, da er ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs war. Zudem erhielt er eine Anzeige wegen des Verdachts auf Fahren unter Drogeneinfluss.
Der Mann durfte nicht weiterfahren, da die Polizei den Roller sicherstellte. (rd)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 73917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine Region mit einer hohen Anzahl von Drogenfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (ohne Autobahnen) (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








