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Hagen: Rollerfahrer ohne Führerschein und Versicherungsschutz

Ein 40-jähriger Hagener wurde ohne Führerschein und Versicherungsschutz auf einem Piaggio Kleinkraftrad erwischt, außerdem unter dem Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am Freitagabend, den 17.07.2026 gegen 20:05 Uhr, wurde ein 40-jähriger Mann aus Hagen von Beamten in Hagen Haspe auf der Enneper Straße kontrolliert, als er mit seinem Piaggio Kleinkraftrad unterwegs war. Während der Verkehrskontrolle konnte der Mann lediglich eine Mofa-Prüfbescheinigung vorzeigen, obwohl er zuvor mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h im Verkehr unterwegs war. Es wurde auch festgestellt, dass das Kennzeichen, das am Kleinkraftrad angebracht war, nicht zu diesem Fahrzeug gehörte. Der Mann gab an, das Kleinkraftrad in diesem Zustand gekauft zu haben. Weder eine Versicherungsbestätigung noch ein Nachweis über die Drosselung des Kleinkraftrads konnten vorgelegt werden. Später wurden bei dem Fahrer Betäubungsmittel gefunden und es bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war. Daraufhin wurde der Beschuldigte zur Polizeiwache gebracht, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Der Beschuldigte muss nun mit einem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs und dem Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln rechnen. Die weiteren Untersuchungen werden vom örtlichen Verkehrskommissariat durchgeführt. (ao)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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