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Hagen: Rollerfahrt ohne Helm endet in Verfolgungsjagd

Ein 15-jähriger Rollerfahrer ohne Führerschein und Versicherung versucht erfolglos vor der Polizei zu flüchten, wird schließlich gestoppt und an seine Eltern übergeben.

Foto: unsplash

Hagen-Altenhagen (ost)

Am Dienstag (11.08.) informierte ein Augenzeuge gegen 23.15 Uhr die Polizei, nachdem er zwei Personen auf einem Roller auf der Fleyer Straße bemerkt hatte, die keine Helme trugen und sehr jung aussahen. Eine Polizeistreife entdeckte schließlich das Kleinkraftrad auf der Schneiderstraße. Als der Beifahrer die Beamten sah, rannte er sofort weg. Auch der Fahrer des Rollers versuchte einer Kontrolle zu entkommen. Er schlängelte sich an einem am Straßenrand geparkten Auto vorbei, fuhr dann auf den Gehweg und auf eine Grünfläche. Die Polizisten verfolgten die beiden zu Fuß. Es gelang ihnen, den 15-jährigen Fahrer nach einer kurzen Verfolgungsjagd einzuholen, da er aufgrund eines Zaunes nicht weiter fliehen konnte. Trotz intensiver Suche in der Umgebung konnte der Beifahrer nicht mehr gefunden werden.

Es stellte sich heraus, dass der 15-jährige Hagener, der leichte Sommerkleidung und Flip-Flops trug, aber keinen Helm, keine gültige Fahrerlaubnis für den Roller besaß. Der Roller war außerdem nicht versichert. Der Jugendliche behauptete, dass er nicht wusste, dass er einen Führerschein benötigt und einen Helm tragen muss. Er habe den Roller am Dienstag in Gevelsberg gekauft und zunächst nur geschoben. Als er schließlich in der Kapellenstraße in Hagen ankam, machte er nur eine kurze Testfahrt. Einen Kaufvertrag konnte er jedoch nicht vorzeigen. Da die Eigentumsverhältnisse vor Ort nicht abschließend geklärt werden konnten, wurde der Roller von den Beamten beschlagnahmt. Der Minderjährige wurde seinen Eltern übergeben und erhielt Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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