Bewohner von Hagener Seniorenheimen üben sich im Straßenverkehr mit der Polizei, lernen sich sicher zu bewegen und erhalten wichtige Tipps zur Straßenüberquerung und Sichtbarkeit bei Dunkelheit.
Hagen: Seniorentage Verkehrssicherheit mit Parcours und Trainings

Hagen (ost)
Am Mittwoch (05.08.) und am Donnerstag (06.08.) nahmen die Einwohner von zwei Seniorenheimen in Hagen an einem speziellen Training mit der Hagener Polizei teil. Die Verkehrssicherheitsberater übten mit ihnen, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen können.
Die älteren Menschen hatten die Möglichkeit, verschiedene Untergründe in einem Parcours zu testen. Egal, ob sie sich mit oder ohne Hilfsmittel wie einem Rollator fortbewegten. Teil der Übungen war das sichere Überwinden einer Bordsteinkante, das richtige Nutzen einer Kipphilfe am Rollator, das sichere Einsetzen der Bremse als Hilfsmittel und die korrekte Schrittführung, um sich gut fortbewegen zu können.
Um die sichere Überquerung von Straßen zu gewährleisten, erhielten die Senioren auch hier einige Informationen. Ampeln oder Zebrastreifen sind wichtige Hilfsmittel, um Sicherheit zu bieten. Fußgänger sollten diese unbedingt nutzen, um sicher über die Straße zu gelangen. Wenn man es nicht schafft, die gesamte Straße innerhalb der Grünphase zu überqueren, sollte man nicht stehen bleiben oder umkehren, sondern ruhig und besonnen weitergehen.
Auch das Thema Sichtbarkeit bei Dunkelheit wurde angesprochen. Leuchtende oder reflektierende Kleidung, Warnwesten oder reflektierende Taschen sind wichtig, damit andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf einen aufmerksam werden. Die Verkehrssicherheitsberater hatten daher leuchtende Streifen zum Ankleben und reflektierende Schnapparmbänder als kleine Geschenke für die Rollatoren der Teilnehmer dabei. Die Bewohner der Seniorenheime an der Eilper Straße und der Feithstraße nahmen an den Seniorentagen teil. Die Aktion war ein voller Erfolg. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Anzahl der Schwerverletzten 11.172 und die Anzahl der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








