Eine 84-Jährige wurde Opfer eines Betrugs durch falsche Polizeibeamte. Die Unbekannte überredete sie, Wertgegenstände aus dem Bankschließfach zu holen, die dann gestohlen wurden.
Hagen: Seniorin betrogen durch falsche Polizisten

Hagen-Eilpe (ost)
Eine 84-jährige Frau wurde am Donnerstag (02.04.2026) Opfer eines Betrugs durch falsche Polizeibeamte. Am Vormittag erhielt die Seniorin einen Anruf von einer Dame, die behauptete, eine Polizistin der Kriminalpolizei Hagens zu sein. Sie warnte die Bürger vor bewaffneten Männern und forderte die Bürger, einschließlich der Seniorin, auf, ihre Wertgegenstände zu überprüfen. Die Betrügerin erklärte der 84-Jährigen, dass es sicherer sei, Wertgegenstände aus dem Bankschließfach zu holen und zu Hause aufzubewahren. Die Frau holte daraufhin ihre Wertgegenstände von der Bank und brachte sie in ihre Wohnung in der Straße „In der Welle“. Anschließend bot die vermeintliche Polizistin telefonisch an, dass ein Polizeibeamter den Schmuck und das Bargeld abholen und im Polizeipräsidium aufbewahren könnte.
Kurz darauf erschien ein Mann in Zivilkleidung an ihrer Wohnungstür, gab vor, ein Polizist zu sein, und nahm den Schmuck sowie das Bargeld entgegen. Der Betrug wurde erst später entdeckt.
Der Mann, der den Schmuck und das Geld entgegennahm, wird wie folgt beschrieben: etwa 25 bis 30 Jahre alt, ca. 1,90 Meter groß, schlank, leichter Bart, südosteuropäisches Aussehen, trug eine schwarze Jacke, dunkle Hose und eine Mütze. Er trug einen Silberring mit einem Stein und sprach gebrochenes Deutsch. Bitte melden Sie verdächtige Beobachtungen in der Straße „In der Welle“, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten, telefonisch an die Polizei Hagen unter 02331 986 2066.
Die Polizei Hagen warnt erneut eindringlich vor Schockanrufen und Anrufen von falschen Polizisten. Seien Sie skeptisch, beenden Sie verdächtige Telefonate und rufen Sie die Polizei zurück, um den Anruf zu überprüfen. Geben Sie weder am Telefon noch an der Haustür sensible personenbezogene Daten an Unbekannte weiter. Wenn Sie Zweifel oder Unsicherheiten haben, sprechen Sie unbedingt mit Ihren Angehörigen oder Vertrauten oder wählen Sie den Notruf „110“ der Polizei. (rst)
Quelle: Presseportal








