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Hagen: Sicherheit für Erstklässler

Polizei und Verkehrswacht sensibilisieren für sicheren Schulweg und Straßenverkehr. Geschwindigkeitskontrollen und wichtige Tipps für mehr Sicherheit.

Einschulungsaktion 2026
Foto: Presseportal.de

Hagen-Haspe (ost)

Am Donnerstagmorgen (03.09.2026) nahmen die Verkehrssicherheitsberater der Polizei in Hagen und die Verkehrswacht an der Einschulung von 48 Erstklässlern an der Kipperschule teil. Die Kinder waren voller Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer. Sie präsentierten stolz ihre liebevoll gestalteten Schultüten. Beim Betreten der Schule erhielten die Schüler ein Geschenkpaket von der Polizei und der Verkehrswacht. Darin enthalten waren neben einem Malbuch auch nützliche Utensilien für einen sicheren Schulweg. Ein Reflektor zum Beispiel sorgt dafür, dass die schutzbedürftigsten Verkehrsteilnehmer, besonders in den frühen Morgenstunden und bei schlechtem Wetter, besser sichtbar sind. Helle Kleidung und zusätzliche Reflektoren am Schulranzen tragen ebenfalls dazu bei. Denn Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit!

Währenddessen führten Polizeibeamte des Verkehrsdienstes Geschwindigkeitskontrollen in der Nähe der Schule durch. Sie überprüften auch die Einhaltung der neuen Hol- und Bringzone an der Kipperschule. Erfreulicherweise wurden während der gesamten Veranstaltung nur drei Verkehrsteilnehmer wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Die Polizeibeamten ahndeten nicht nur die Verstöße, sondern machten auch auf die vielfältigen Gefahren für die Schulkinder aufmerksam. Trotz erster Erfahrungen im Straßenverkehr müssen sich die Erstklässler erst an ihre neue Umgebung gewöhnen. Sie sammeln täglich neue Eindrücke. Gerade zu Beginn können die Verkehrsregeln manchmal vernachlässigt werden. Dann sind die anderen Verkehrsteilnehmer umso mehr gefordert. Einige Zweitklässler stellten die Notwendigkeit, auf die Kleinsten aufzupassen, bildlich dar. Sie positionierten sich auf dem Schulhof und formten die Zahl 75. So viele Kinder waren im vergangenen Jahr in Hagen in Verkehrsunfälle verwickelt. Das sind genau 75 Kinder zu viel! Bitte seien Sie in den kommenden Tagen und Wochen noch aufmerksamer. Besonders im Bereich von Schulen. Helfen Sie mit, dass alle Kinder sicher zur Schule und nach Hause kommen. (rei)

Quelle: Presseportal

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