Innenminister Reul, Oberbürgermeister Rehbein und Polizeipräsidentin Tomahogh rufen zur Teilnahme auf. 20.000 Menschen erhalten Post zur Sicherheitsbefragung in NRW.
Hagen: Sicherheitsbefragung in NRW

Hagen (ost)
Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sollen sich sicher fühlen. Um zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und gezielt Maßnahmen entwickeln zu können, werden im Auftrag des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) in diesen Tagen Briefe verschickt. Empfänger sind 20.000 zufällig ausgewählte Menschen aus 94 Kommunen im Land. Sie haben die Möglichkeit, an der neuen Erhebungswelle der Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD) teilzunehmen.
Dazu zählen auch Bürgerinnen und Bürger aus Hagen. Sie können ihre persönlichen Erfahrungen mit Kriminalität schildern und Angaben zu ihrem Anzeigeverhalten sowie ihrem Sicherheitsgefühl machen. Zudem besteht auch wieder die Möglichkeit, die Arbeit der Polizei zu bewerten.
Die aktuelle Befragung beginnt am 13. April und knüpft an frühere Erhebungen aus den Jahren 2020 und 2024 an. Ab dem 27. April werden die Fragebögen mit weiteren Hinweisen zur Teilnahme versendet.
Wer ausgewählt wurde, erhält in diesen Tagen zunächst ein offizielles Ankündigungsschreiben. Ende des Monats folgt der Fragebogen. Die Teilnahme ist sowohl schriftlich als auch online möglich. Die Befragten wurden per Zufallsprinzip aus den Einwohnermelderegistern gezogen. Ein Anonymisierungsverfahren schützt personenbezogene Daten, die Auswertung erfolgt ohne Namen oder Adressen durch ein beauftragtes Institut. Die Zufallsauswahl sorgt dafür, dass ein aussagekräftiges Bild der Bevölkerung entsteht.
NRW-Innenminister Herbert Reul hebt die Bedeutung der Befragung für die Sicherheitsarbeit hervor: „Wir wollen erneut wissen: Wann und wo fühlen Sie sich besonders unsicher oder wie schätzen Sie die Arbeit der Polizei ein? Das, was die Menschen umtreibt, lässt sich nicht in Statistiken einfangen. Gerade die gefühlte Sicherheit wirkt sich besonders stark auf den Alltag aus. Deswegen ist es wichtig, Ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Das machen Sie dann stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Durch Ihre Rückmeldung können wir Stellschrauben unserer Arbeit auch an den richtigen Stellen nachjustieren. Deswegen: Machen Sie mit und helfen Sie uns, die Sicherheit in unserem Land weiter zu stärken!“
Auch auf kommunaler Ebene wird die Teilnahme ausdrücklich unterstützt. Hagens Oberbürgermeister Dennis Rehbein betont die Rolle der Bürgerinnen und Bürger für ein realistisches Lagebild: „Sollten Sie ein solches Schreiben erhalten, nehmen Sie sich bitte die Zeit und machen Sie Ihre Angaben. Hagen ist die Heimat von rund 197.000 Menschen, in deren Vertretung Sie einen sinnvollen Beitrag leisten können. Ich danke Ihnen für Ihre Mithilfe.“
Aus polizeilicher Sicht spielen insbesondere auch die Wahrnehmungen der Menschen eine zentrale Rolle. Polizeipräsidentin Ursula Tomahogh unterstreicht: „Für uns ist nicht nur die objektive Kriminalitätslage entscheidend, sondern auch, wie sicher sich die Menschen in ihrem Alltag fühlen. Das Sicherheitsgefühl ist ein wichtiger Gradmesser für unsere Arbeit. Die Rückmeldungen aus der Befragung helfen uns, unsere Maßnahmen gemeinsam mit der Stadt Hagen noch gezielter auszurichten. Zugleich erhalten wir wichtige Hinweise darauf, wie unsere Arbeit wahrgenommen wird und wo wir uns weiter verbessern können.“
Weitere Informationen finden Interessierte unter https://lka.polizei.nrw/presse/20000-menschen-aus-nrw-erhalten-post-von-der-polizei [lka.polizei.nrw] oder www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Forschung/ForschungsprojekteUndErgebnisse/Dunkelfeldforschung/SKiD/skid_node.html [bka.de]
Quelle: Presseportal








