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Hagen: Tötungsdelikt am Remberg – U-Haftbefehl erlassen

Polizei nimmt Tatverdächtigen fest, Obduktion bestätigt mehrere Messerstiche als Todesursache. Ermittlungen zu Tatmotiv laufen.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Nachdem am Samstagabend (21.02.2026) eine 35-jährige Frau am Remberg bei einem Angriff mit einem Messer tödlich verletzt wurde, wurde der 41-jährige Partner des Opfers vorübergehend von Polizisten festgenommen. Am Sonntagnachmittag wurde der Verdächtige einer Richterin des Amtsgerichtes Hagen vorgeführt. Diese erließ einen Haftbefehl wegen Totschlags. Am heutigen Montagmorgen wurde der Körper der 35-Jährigen obduziert. Die Untersuchung ergab, dass mehrere Messerstiche in den Oberkörper der Frau zum Tod führten. Die Ermittlungen der Mordkommission zu den Hintergründen der Tat sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme der Kriminalität.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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