In der Nacht auf Dienstag wurde ein Mann in seiner Wohnung tot aufgefunden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und einen Verdächtigen festgenommen.
Hagen: Tötungsdelikt in Cunosiedlung,54-jähriger Mann tot aufgefunden

Hagen (ost)
In der Nacht von Montag auf Dienstag (18.08.2026) ereignete sich ein Gewaltverbrechen am Kuhlerkamp. Bewohner der Cunosiedlung alarmierten die Polizei gegen 1.20 Uhr, nachdem sie Schreie gehört hatten. Bei Ankunft der Einsatzkräfte in dem betroffenen Mehrfamilienhaus fanden sie einen verletzten Mann in einer der Wohnungen auf dem Boden liegend. Der Tod des 54-Jährigen konnte nur festgestellt werden.
Die Polizisten begannen sofort mit den ersten Ermittlungen und trafen in dem Gebäude einen 48 Jahre alten Mann an. Aufgrund der Spuren vor Ort erhärtete sich der Verdacht gegen den 48-Jährigen, der daraufhin vorläufig festgenommen wurde. Die Polizei Hagen hat eine Sonderkommission eingerichtet, die nun die Hintergründe der Tat untersucht. Zum jetzigen Zeitpunkt können keine weiteren Informationen gegeben werden. (rst)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, 470 in Nordrhein-Westfalen, zeigt sich ein besorgniserregender Trend.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








