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Hagen: Tötungsdelikt in Iserlohn

Ein 29-jähriger Mann wurde mit Schnitt- und Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ein 52-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen und ein Messer sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

Rettungskräfte wurden gestern Abend zu einer Wohnung in der Peterstraße gerufen. Dort trafen sie auf einen 29-jährigen Iserlohner, der Schnitt- und Stichverletzungen hatte. Er wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei wurde informiert. Es scheint, dass es zuvor zu einem Streit innerhalb der Familie zwischen dem Opfer und einem 52-jährigen Mann gekommen war. Beamte nahmen den Verdächtigen vorläufig fest und stellten ein Messer als mögliches Tatwerkzeug sicher. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen versuchten Totschlags. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen soll der Verdächtige dem Amtsgericht Iserlohn vorgeführt werden. Das Ergebnis steht noch aus. Die Untersuchungen zum Tathergang und den Hintergründen des Streits wurden eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen einen ähnlich hohen Wert aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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