Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hagen: Überladener Lkw aus dem Verkehr gezogen

Verkehrsdienst stoppt Lkw mit 7,5 Tonnen Überladung. Kontrollen im gewerblichen Güterverkehr zeigen Mängel bei Ladungssicherung auf.

Überladener Lkw
Foto: Presseportal.de

Hagen (ost)

Am Mittwoch (29.07.) stoppte die Verkehrspolizei in Hagen einen Lastwagen, der um 7,5 Tonnen überladen war. Die Polizeibeamten überprüften am Vormittag verschiedene Lastwagen und konzentrierten sich auf die Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs. Bei zwei Dritteln der kontrollierten Fahrzeuge wurden Mängel bei der Ladungssicherung festgestellt. Besonders schwerwiegend war der Fall eines Gespanns, das für ein zulässiges Gesamtgewicht von 40 Tonnen ausgelegt war, jedoch mit 47,5 Tonnen unterwegs war. Der stark überladene Lastwagen transportierte einen Bagger und dazugehöriges Zubehör, ohne die erforderliche Ausnahmegenehmigung zu besitzen. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Fahrer musste die Ladung vor Ort abladen und die Fahrt ohne Ladung fortsetzen. Sowohl der Fahrer als auch die Spedition müssen sich wegen der Überladung verantworten.

Die Polizei in Hagen betont ausdrücklich: Überladene Fahrzeuge stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Durch das zusätzliche Gewicht verlängern sich die Bremswege erheblich, das Fahrverhalten wird instabiler und die Belastung von Reifen und Bremsanlagen steigt stark an. Dies erhöht das Risiko schwerer Verkehrsunfälle, insbesondere in plötzlichen Gefahrensituationen. Darüber hinaus führen Überladungen zu einer übermäßigen Belastung der Verkehrsinfrastruktur. Straßenbeläge und Brücken werden stärker beansprucht, was langfristig zu Schäden und einem erhöhten Instandhaltungsaufwand führt.

Der Verkehrsdienst wird auch zukünftig gezielte Kontrollen dieser Art durchführen, um die Einhaltung der Vorschriften im Güterverkehr sicherzustellen. Das Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und Schäden an der Infrastruktur zu verhindern. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und leichtverletzte Personen beliefen sich auf 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24