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Hagen: Verhaftung gesuchter Mann trotz gefälschtem Ausweis

Die Bundespolizei verhaftete einen gesuchten Mann, nachdem sie Zweifel an seinem Ausweis hatte. Der Pole wurde zu einer Geldstrafe oder Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt und an die Justizvollzugsanstalt überstellt.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Am 17. Februar haben Bundespolizisten am Hauptbahnhof Dortmund einen Mann aus Polen überprüft. Beim Blick auf seinen polnischen Ausweis wurden die Beamten misstrauisch und später stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft bereits nach ihm suchte.

Um 00:05 Uhr haben die Einsatzkräfte den 43-jährigen Mann überprüft, der in eine körperliche Auseinandersetzung mit einem anderen Mann verwickelt war. Der Pole identifizierte sich mit einem polnischen Personalausweis. Nachdem die Beamten das Identitätsdokument überprüft hatten, kamen Zweifel an der Echtheit der Karte auf. Deshalb haben sie seine Fingerabdrücke in der Bundespolizeiwache überprüft und so seine wahre Identität festgestellt. Zusätzlich lag gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hagen wegen besonders schweren Diebstahls vor. Er wurde zu einer Geldstrafe von 840 Euro (plus 1591,44 Euro Kosten) oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 42 Tagen verurteilt.

Da er angab, das Geld nicht aufbringen zu können, haben die Beamten den obdachlosen Mann in die Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den 43-jährigen Polen wegen Urkundenfälschung und Körperverletzung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

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