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Hagen: Verkehrsdienst ahndet Alkohol- und Drogenfahrten

Einsatzkräfte kontrollieren E-Scooter-Fahrer auf Betäubungsmitteln. Autofahrer gesteht Marihuana-Konsum und wird ebenfalls angehalten.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am Montagmorgen (09.03.2026) führten Beamte des Verkehrsdienstes von etwa 7 bis 10 Uhr Überprüfungen im Stadtgebiet durch. Zu Beginn der Kontrollen fielen zwei Männer den Polizisten auf, als sie mit E-Scootern auf der Rathausstraße in Richtung Potthofstraße fuhren. Die Polizisten stoppten sie. Beide schienen unter dem Einfluss von Drogen zu stehen und waren auf dem Weg zur Arbeit. Sie gaben zu, Marihuana und Amphetamine konsumiert zu haben. Daraufhin mussten die beiden am Polizeipräsidium eine ärztliche Blutprobe abgeben. Die Weiterfahrt wurde den beiden Männern im Alter von 32 und 48 Jahren untersagt, danach wurden sie freigelassen.

Anschließend verlagerten die Polizisten ihre Kontrollen nach Wehringhausen und stellten sich an der Minervastraße auf, wo sie gegen 9.15 Uhr einen Autofahrer anhielten, der sich auf Höhe der Augustastraße befand. Der 59-Jährige gab zu, in den letzten Tagen Marihuana konsumiert zu haben. Ein Speicheltest bestätigte seinen Konsum. Auch er musste zur Entnahme einer Blutprobe zur weiteren Beweisführung. Auf dem Weg zum Polizeiarzt bemerkten die Beamten auf Höhe der Altenhagener Brücke einen weiteren E-Scooter-Fahrer, den sie ebenfalls kontrollierten. Der 25-jährige Mann gab nach einem kurzen Gespräch ebenfalls zu, Marihuana konsumiert zu haben, und wurde zur Blutentnahme mitgenommen. Die Weiterfahrt wurde den beiden untersagt und sie wurden entlassen.

Alle kontrollierten Personen erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen. (rst)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 diese Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56.367, während sie im Jahr 2023 auf 57.879 stieg. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen betrug 49.610 im Jahr 2022 und 51.099 im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 6.757 im Jahr 2022 auf 6.780 im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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