Der Verkehrsdienst der Hagener Polizei kontrollierte im Bereich der Augustastraße und des Wilhelmsplatzes. Dabei wurden zwei Personen gestoppt, die unter dem Einfluss von Drogen standen und eine Blutprobe abgeben mussten.
Hagen: Verkehrsdienst kontrolliert Augustastraße und Wilhelmsplatz

Hagen (ost)
Am Freitag (31.07.) folgte der Verkehrsdienst der Polizei in Hagen Hinweisen aus der Bevölkerung und führte Überprüfungen in der Augustastraße und auf dem Wilhelmsplatz durch. Die Beamten überwachten insbesondere die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit und das Begehen anderer Verstöße. Während des Einsatzes wurden zwei Personen angehalten, bei denen die Weiterfahrt nach einem positiven Drogenvortest untersagt wurde. Die Fahrer müssen sich wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten und wurden zur Abgabe einer Blutprobe aufgefordert. Einer der Betroffenen war ein 53-jähriger Mann aus Hagen, der gegen 8.20 Uhr in Richtung Wilhelmsplatz mit seinem Kleinkraftrad unterwegs war. Ein Vortest ergab positive Ergebnisse für zwei Substanzen.
Um 09:50 Uhr wurde ein 33-jähriger Mann aus Hagen mit seinem Tesla in der Pelmkestraße/Minervastraße gestoppt, weil er in eine Anliegerstraße fuhr. Die Beamten kannten den Mann bereits aus einem früheren Vorfall im Jahr 2024, bei dem er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein vor Ort durchgeführter Drogenvortest war sofort positiv auf THC. Der Hagener muss mit einer höheren Strafe rechnen, wenn er den gesetzlichen Grenzwert überschreitet, da er bereits negativ aufgefallen war.
Zukünftig wird der Verkehrsdienst weiterhin Kontrollen in der Fahrradstraße und der Anliegerstraße (Minerva/Augustastraße) durchführen. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während es 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 56.367 auf 57.879. Davon waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten erfassten Drogenfällen im Jahr 2023, die 73.917 Fälle aufwies, zeigt Nordrhein-Westfalen einen ähnlichen Trend, jedoch mit etwas niedrigeren Zahlen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








