Autofahrer unter Drogeneinfluss. Polizei stoppt Fahrer nach riskantem Manöver und positivem Drogentest. Auswirkungen bei positivem Bluttest.
Hagen: Verkehrskontrolle in Fahrradstraße

Hagen (ost)
Am Mittwochmorgen (11.03.2026) kontrollierten die Polizisten des Verkehrsdienstes die Augustastraße, die als Fahrradstraße gekennzeichnet ist. Dabei bemerkten sie einen Autofahrer, der in die Mauerstraße abbiegen wollte, aber einen entgegenkommenden Radfahrer zu spät sah. Der Fahrer blieb im Einmündungsbereich in der Mitte der Fahrbahn stehen, so dass der Radfahrer nach rechts ausweichen musste, um weiterzufahren. Zum Glück wurde der Radfahrer nicht gefährdet.
Die Polizisten des Verkehrsdienstes führten den beteiligten Autofahrer dennoch einer Verkehrskontrolle durch, um seine Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Dabei machten die Beamten bei dem 24-Jährigen einen freiwilligen Drogenschnelltest, der positiv war.
Da nun der Verdacht bestand, dass der Autofahrer unter dem Einfluss von Drogen stand, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Bis er nüchtern war, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.
Wenn das Ergebnis der Blutprobe positiv ist, erwartet den 24-Jährigen eine Geldstrafe von 500 Euro, 2 Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot. (rst)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








