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Hagen: Verkehrskontrollen am Hauptbahnhof – BMW-Fahrer flieht

Ein BMW-Fahrer versucht, der Polizei zu entkommen, nachdem er ohne Fahrerlaubnis und unter Cannabiseinfluss gefahren ist.

Foto: unsplash

Hagen (ost)

Am Dienstag (15.09.2026) hat die Polizei umfangreiche Verkehrskontrollen rund um den Hauptbahnhof in Hagen durchgeführt. Die Einsatzkräfte haben Kontrollen am Graf-von-Galen-Ring, an der Bahnhofshinterfahrung sowie an der Wehringhauser und Eckeseyer Straße durchgeführt. Dabei haben die Polizistinnen und Polizisten viele Verstöße festgestellt. 17 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs, 15 haben verbotenerweise ein Mobiltelefon benutzt und elf waren nicht angeschnallt. Es gab auch Verstöße von Fußgängern und E-Scooter-Fahrern sowie bei der Ladungssicherung. In drei Fällen bestand der Verdacht auf Fahrt unter Betäubungsmiteleinfluss. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 74 km/h auf der Bahnhofshinterfahrung.

Ein 25-jähriger Fahrer eines BMW ist besonders aufgefallen. Als er die Kontrollstelle bemerkt hat, hat er über eine durchgezogene Linie gewendet und ist mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Wehringhausen davongefahren. Die Polizei hat sofort eine Fahndung eingeleitet. Zivilkräfte haben den 5er BMW kurz darauf wieder entdeckt. An einer Tankstelle an der Wehringhauser Straße hat der Fahrer erneut versucht, sich den Einsatzkräften zu entziehen. Nachdem weitere Polizisten angekommen sind, hat er seinen Fluchtversuch aufgegeben. Bei der Kontrolle hat sich herausgestellt, dass der 25-jährige Hagener keine Fahrerlaubnis hat. Es gab auch Hinweise auf Cannabiskonsum. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde untersagt. Aufgrund der am BMW angebrachten französischen Kennzeichen hat die Polizei ein Strafverfahren eingeleitet. (sch)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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