Eine Fußgängerin wurde von einer Autofahrerin an einer Verkehrsinsel erfasst. Lebensgefahr besteht weiterhin für die Verletzte.
Hagen: Verkehrsunfall auf Enneper Straße

Hagen-Haspe (ost)
Am Montagabend (24.08.) ereignete sich auf der Enneper Straße ein schwerer Verkehrsunfall. Um 18.20 Uhr wurde eine 56-jährige Fußgängerin von einem Auto erfasst. Der Gesundheitszustand der Hagenerin ist am Dienstagmorgen stabil, jedoch besteht weiterhin Lebensgefahr. Die 80-jährige Autofahrerin wird weiterhin stationär behandelt.
Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr die Seniorin mit ihrem Mitsubishi in Richtung Innenstadt auf der Enneper Straße. An der Kreuzung zur Straße “An der Kohlenbahn” wollte sie nach links in Richtung Quambusch abbiegen. Dabei kam sie von der Fahrbahn ab und erfasste die 56-jährige Fußgängerin, die sich auf der Verkehrsinsel befand. Das Auto prallte dann gegen einen Ampelmast und kam zum Stillstand. Ersthelfer leisteten sofort Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst und die Polizei. Bei der 80-Jährigen gab es Anzeichen für einen internistischen Notfall, der möglicherweise die Ursache für den Unfall war. Die Seniorin musste von der Feuerwehr aus dem Mitsubishi befreit werden und wurde anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die 56-jährige Fußgängerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Bochumer Krankenhaus gebracht.
Die Polizei sperrte vorübergehend die Enneper Straße in Richtung Hagen sowie die Straße “An der Kohlenbahn” in alle Richtungen und große Teile der Kreuzung. Ein Unfallaufnahmeteam unterstützte die Hagener Einsatzkräfte bei der Aufnahme des Unfalls. Die Polizei erstattete Anzeige wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung gegen die 80-Jährige und stellte ihren Führerschein sicher. Die Ermittlungen dauern an. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








