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Hagen: Verkehrsunfall auf Schwerter Straße

In der Nacht zum Samstag ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der Schwerter Straße, bei dem vier Fahrzeuge erheblich beschädigt wurden. Die 56-jährige Fahrerin des Seat Leon war vermutlich übermüdet und ist kurz vor ihrem Wohnort eingeschlafen.

PKW der Unfallfahrerin
Foto: Presseportal.de

Hagen (ost)

In der Nacht zum Samstag wurde ein schwerer Verkehrsunfall auf der Schwerter Straße von der Polizei registriert.

Zu etwa 01:20 Uhr riefen Zeugen die Polizei an und berichteten von einem schweren Unfall in der Nähe von Schwerter Straße 206.

Als die Beamten ankamen, sahen sie, dass ein Auto (Seat Leon) von der Fahrbahn abgekommen war und gegen einen geparkten PKW (Ford Fusion) geprallt war.

Durch den heftigen Aufprall wurde der Ford auf einen davor geparkten Mercedes Benz geschoben und dieser wiederum auf den davor stehenden Ford Transit einer Elektrofirma.

Insgesamt wurden vier Fahrzeuge teilweise erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf eine fünfstellige Summe geschätzt.

Der Unfall wurde wahrscheinlich durch die Übermüdung der 56-jährigen Fahrerin des Seat Leon verursacht. Sie war auf dem Heimweg und musste nur noch etwa 150 Meter bis zu ihrer Wohnadresse fahren.

Sie erklärte, dass sie während der Fahrt kurz eingeschlafen sei (Sekundenschlaf) und dadurch die Kontrolle über ihr Auto verloren habe. Zum Glück wurde die Hagenerin nur leicht verletzt bei dem Aufprall. (tr)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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