Ein betrunkener Autofahrer verursachte einen Unfall in Hagen, stand unter Drogeneinfluss und hatte keinen Führerschein.
Hagen: Verkehrsunfall mit Alkohol und Drogen

Hagen (ost)
Ein Autofahrer verursachte am Samstagabend an der Rembergstraße in Hagen einen Schaden von etwa 6000 – 7000 Euro.
Der 37-jährige Fahrer lenkte seinen PKW (Fiat Punto) in Richtung Märkischer Ring auf der Rembergstraße. Aus bisher ungeklärten Gründen kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem geparkten PKW (Renault). Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto auf einen weiteren geparkten PKW (Fiat) geschoben.
Als die Polizei eintraf, versuchte der Mann vergeblich, seinen stark beschädigten PKW von der Straße zu schieben, was aufgrund der beschädigten Vorderachse nicht gelang. Zuerst behauptete er, dass nicht er das Auto gefahren sei, sondern ein Freund, der jedoch weggelaufen sei.
Mehrere Zeugen meldeten sich während der Unfallaufnahme und bestätigten unabhängig voneinander, dass der Mann vor Ort definitiv das Auto gefahren und den Unfall verursacht hatte.
Die Unfallursache wurde sofort geklärt. Der Autofahrer war stark alkoholisiert (rund 2 Promille) und stand unter dem Einfluss von Drogen (Kokain und Cannabis). Außerdem besaß er keinen Führerschein, da dieser ihm bereits gerichtlich entzogen worden war. Es wurden zwei Blutproben entnommen und eine Strafanzeige erstattet. (tr)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








