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Hagen: Verkehrsunfall mit Blutprobe

Eine 48-jährige Hagenerin verhielt sich auffällig nach einem Zusammenstoß mit einem 32-jährigen Hagener, was zur Anordnung einer Blutprobenentnahme führte.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am Samstag, den 06.06.2026, ereignete sich gegen 20:25 Uhr im Stadtteil Oberhagen in Hagen ein Verkehrsunfall, bei dem der Verdacht besteht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stattfand.

Um 20:25 Uhr fuhr eine 48-jährige Frau aus Hagen mit ihrem Nissan Kleinwagen die Franzstraße in Richtung Eilpe entlang. Ein 32-jähriger Mann aus Hagen kam ihr in Höhe der Hausnummer 100 entgegen. Bei der Begegnung berührten sich die beiden Außenspiegel auf der Fahrerseite. Dabei entstand geringfügiger Sachschaden im dreistelligen Bereich. Bei der Unfallaufnahme verhielt sich die 48-jährige Unfallbeteiligte auffällig. Sie erschien den Beamten teilweise aggressiv und sehr unruhig. Ohne Zusammenhang sprach sie ununterbrochen und sprach dabei alle Passanten an, um ihnen von dem Unfall zu berichten. Aufgrund dieses Verhaltens und weiterer Hinweise hatten die Beamten vor Ort den Verdacht, dass die Frau zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Sie lehnte einen Drogenvortest ab, daher wurde eine Blutprobe angeordnet. Um den Vorfall weiter zu untersuchen, wurde der Frau eine ärztliche Blutprobe entnommen und sie wurde wegen des Verkehrsunfalls angezeigt. Die weiteren Ermittlungen werden vom örtlichen Verkehrskommissariat durchgeführt. (AO)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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