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Hagen-Vorhalle: Unbekannter verletzt Mitarbeiter bei Fast-Food-Restaurant

Ein Mann beschädigte einen Glaskasten, verletzte einen Mitarbeiter und flüchtete mit einer Frau in einem grauen Mercedes. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Hagen-Vorhalle (ost)

In Vorhalle hat ein Mann am Donnerstagabend (23.04.2026) in einem Fast-Food-Restaurant einen Polizeieinsatz ausgelöst, nachdem er einen Glaskasten an der Essensausgabe beschädigt und einen Mitarbeiter verletzt hat.

Um etwa 20 Uhr begab sich der Mann als Beifahrer mit einer Frau in einem grauen Mercedes zu dem Imbiss in der Weststraße. Sie planten, am Drive-In-Schalter außerhalb des Restaurants über die Sprechanlage zu bestellen. Es kam zu Verständigungsschwierigkeiten, weshalb die Fahrerin den Wagen bis zum Ausgabeschalter fuhr, wo sich ein 29-jähriger Mitarbeiter befand. Dort stieg der etwa 25 Jahre alte Beifahrer aus und schlug gegen eine Scheibe des Glaskastens, die daraufhin zerbrach. Außerdem versuchte er, den Mitarbeiter aus dem Fenster herauszuziehen. Dabei erlitt der 29-Jährige Schnittverletzungen. Der unbekannte Täter schlug ihm außerdem ins Gesicht, bevor er zurück in den Mercedes stieg und mit seiner weiblichen Begleiterin davonfuhr.

Der 29-Jährige erlitt leichte Verletzungen durch den Angriff, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Der Täter ist etwa 25 Jahre alt, etwa 1,85 Meter groß, hat dunkle kurze Haare und einen kurzen Bart. Er hat eine kräftige Statur und ein südeuropäisches Aussehen.

Die Fahrerin, die beteiligt war, ist ebenfalls etwa 25 Jahre alt, hat ein südeuropäisches Aussehen und dunkelblonde Haare, die zum Tatzeitpunkt zu einem Zopf gebunden waren.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und nimmt Hinweise telefonisch unter der Rufnummer 02331 986 2066 entgegen. (rst)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz dieser Zunahme liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo 470 Fälle registriert wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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