Polizei entdeckt „Drogen-Bubbles“ im Mund des Mannes, der sich gegen die Maßnahme wehrte und festgenommen wurde.
Hagen-Wehringhausen: 47-jähriger Mann leistet Widerstand bei Kontrolle

Hagen-Wehringhausen (ost)
Am Dienstagnachmittag (02.06.2026) wurde ein 47-jähriger Mann bei einer Personenkontrolle in Wehringhausen widerstandsfähig. Während eines Schwerpunkteinsatzes führten Polizeibeamte Kontrollen am Bodelschwinghplatz durch und trafen dabei auf den 47-Jährigen. Als er sich weigerte, seine Personalien anzugeben, bemerkten die Beamten mehrere Päckchen in seinem Mund. Diese enthielten später festgestellte Drogen „Bubbles“. Als die Polizeibeamten den obdachlosen Mann nach einem Ausweis durchsuchen wollten, leistete er Widerstand und musste überwältigt werden. Er wurde in Handschellen gelegt und zum Polizeigewahrsam gebracht. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zeigen einen Anstieg von 2022 auf 2023. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogen registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








