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Hagen-Wehringhausen: Störung der Polizeiarbeit durch E-Scooter-Fahrer

Ein 40-jähriger Hagener behinderte die Polizeiarbeit an einer Unfallstelle und wurde positiv auf Drogen getestet.

Foto: Depositphotos

Hagen-Wehringhausen (ost)

Während Beamte am Freitag (10.07.) um 09.10 Uhr einen Verkehrsunfall mit Sachschaden in der Schumannstraße dokumentierten, passierte ein 40-jähriger Hagener mit seinem E-Scooter die Unfallstelle. Er unterhielt sich daraufhin so laut mit einem ihm bekannten Unfallbeteiligten, dass er die Arbeit der Einsatzkräfte störte. Der 40-Jährige fuhr außerdem mehrmals widerrechtlich auf dem Gehweg im Kreis mit dem Roller und parkte seinen E-Scooter auf dem Weg. Ein Polizist sprach den Hagener auf sein Verhalten an und suchte das Gespräch mit ihm. Der E-Scooter-Fahrer duzte den Beamten durchgehend und betonte mehrmals lautstark, dass ihm die polizeiliche Maßnahme gleichgültig sei.

Aufgrund des störenden Verhaltens erteilten die Einsatzkräfte ihm einen Platzverweis, dem er jedoch nicht nachkam. Um dies durchzusetzen, legten die Polizisten dem Hagener Handschellen an und brachten ihn in den Streifenwagen. Während der Kontrolle des 40-Jährigen bemerkte die Streifenwagenbesatzung einen deutlichen Geruch von Cannabis und eine veränderte Pupillenreaktion. Ein freiwilliger Drogenvortest ergab ein positives Ergebnis auf THC. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben und sich aufgrund des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten. Die Auswertung der Blutprobe ist noch nicht abgeschlossen. Das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen wurde ihm bis zum Ende seines Rauschzustandes untersagt. (arn)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personen, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit reinem Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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