Ein älterer Mann in Herberhausen wurde Opfer eines Schockanrufs und übergab Bargeld an einen Unbekannten nach mehreren Anrufen von unbekannten Nummern.
Hakedahl: Betrug durch Schockanruf

Lippe (ost)
Am Montagnachmittag (13.07.2026) wurde ein älterer Mann in Herberhausen Opfer eines betrügerischen Anrufs und übergab in der Straße Allandsbusch Bargeld. Zuerst erhielt der Mann mehrere Anrufe von unbekannten Nummern. Gegen 15 Uhr nahm er einen Anruf entgegen, bei dem sich ein Mann auf Russisch meldete und behauptete, ein Verwandter habe einen schweren Autounfall verursacht. Später übernahmen eine weinende Frau sowie ein angeblicher Staatsanwalt und ein vermeintlicher Sohn das Gespräch und setzten den Angerufenen unter Druck. Es wurde ihm gesagt, dass eine hohe Geldsumme erforderlich sei, um eine Haftstrafe zu vermeiden. Gegen 17 Uhr traf er sich mit einem Fremden und übergab Bargeld. Der Abholer wird wie folgt beschrieben: – männlich – russisches Aussehen – etwa 50 bis 70 Jahre alt – stämmige Figur – ungefähr 1,80 bis 1,85 m groß – kurze dunkle Haare – dunkler Oberlippenbart Die Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat 6 durchgeführt. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Allandsbusch beobachtet haben oder Hinweise zu dem beschriebenen Mann geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (05231) 6090 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Es gab auch einen Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch hinter der Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








