In der Dortmunder Innenstadt wurde ein Hakenkreuz an einer Bar gesprüht. Die Polizei sucht nach Zeugen für den Vorfall.
Hakenkreuz an Bar in Dortmund, Polizei sucht Zeugen

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0209
In der Nacht von Freitag auf Samstag (07.03.) hat ein bisher unbekannter Mann ein Hakenkreuz an die Tür einer Bar in der Innenstadt von Dortmund gesprüht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach den neuesten Informationen hat der Verdächtige gegen 5:50 Uhr die Eingangstür eines Lokals in der Helle-Straße besprüht. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Zeugen beschreiben den Mann wie folgt:
Wer hat zur Tatzeit etwas Auffälliges beobachtet oder kann Informationen über den beschriebenen Mann geben? Ersten Erkenntnissen zufolge befanden sich zur Tatzeit Passanten in der Nähe des Lokals. Die Polizei bittet insbesondere diese Personen, sich bei der Kriminalwache zu melden. Hinweise bitte an die 0231/132-7441.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – ist Nordrhein-Westfalen ebenfalls stark betroffen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








