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Halle: Verkehrsunfall auf der Versmolder Straße

Ein 89-jähriger Autofahrer und ein 43-jähriger Mitarbeiter der Straßenmeisterei wurden bei einem Zusammenstoß verletzt. Der 43-Jährige wurde schwer, der 89-Jährige leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

In Halle (Westf.) ereignete sich am Donnerstagvormittag (13.08., 11.10 Uhr) ein Verkehrsunfall auf der Versmolder Straße im Ortsteil Hörste. Dabei wurden ein 89-jähriger Autofahrer leicht und ein 43-jähriger Mitarbeiter der Straßenmeisterei schwer verletzt. Der ältere Mann aus Halle fuhr zuvor mit einem Mercedes in Richtung Halle auf der Versmolder Straße. Kurz vor dem Ortseingang Hörste stand zu diesem Zeitpunkt ein Fahrzeug der Straßenmeisterei mit Anhänger auf der Straße. Der Anhänger hatte eine Warntafel und gelbe Blitzbeleuchtung. Ein 43-jähriger Mitarbeiter führte Grünschnittarbeiten durch. Der Mercedes-Fahrer bemerkte den Lkw der Straßenmeisterei zu spät und prallte mit seinem Auto auf das Gespann. Durch den Aufprall wurde der 43-Jährige vom Lkw erfasst und in den angrenzenden Straßengraben geschleudert.

Augenzeugen alarmierten sofort den Rettungsdienst und die Polizei. Der 89-Jährige wurde mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, während der 43-Jährige mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst zur weiteren stationären Behandlung in ein Gütersloher Klinikum gebracht wurde.

Sowohl der Mercedes des 89-Jährigen als auch der Mercedes Sprinter der Straßenmeisterei mit Anhänger waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Der geschätzte Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 13.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Von diesen Unfällen hatten 63.250 Personen einen Personenschaden erlitten, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Anzahl der Schwerverletzten lag bei 11.172 und die Anzahl der Leichtverletzten bei 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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