Die Euro-Tandem-Tour führt nächste Woche durch den Märkischen Kreis. Der Verkehr wird am Dienstag und Mittwoch beeinträchtigt sein.
Halver: EURO-Tandem-Tour durch Märkischen Kreis

Märkischer Kreis (ost)
Die nächste Woche wird die Euro-Tandem-Tour durch den Märkischen Kreis führen, was zu Verkehrsbeeinträchtigungen am Dienstag und Mittwoch führen wird.
Das Euro-Tandem-Tour 2026 startet am Wochenende in Seligenstadt, Hessen. Die 700 Kilometer lange Tour soll planmäßig am Samstag, den 5. September, in Hessen enden. Die Tour bringt Menschen mit und ohne Sehbehinderung zusammen, um gemeinsam Tandem zu fahren. Der Tour-Tross besteht aus 23 Tandems und sechs Einzelfahrern. Mehr als 50 Radfahrer sind gemeinsam unterwegs.
Die Tour stellt für die Polizei in Nordrhein-Westfalen aufgrund ihrer Größe und besonderen Verkehrsführung eine Herausforderung dar. Die Strecke führt durch die Zuständigkeitsbereiche von neun Kreispolizeibehörden. Die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein leitet den Einsatz in Nordrhein-Westfalen.
Die Teilnehmer fahren nicht als lose Gruppe, sondern als geschlossener Verband gemäß § 27 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Diese Kolonne darf nicht von anderen Verkehrsteilnehmern unterbrochen werden. Außerdem haben sie Vorfahrt an Ampeln. Wenn ein Teil der Gruppe oder das erste Tandem eine grüne Ampel passiert, dürfen alle anderen auch passieren, auch wenn die Ampel inzwischen rot zeigt. Die Kolonnenfahrt kann für andere Verkehrsteilnehmer zunächst ungewohnt sein und zu Verkehrsbehinderungen führen.
Die Fahrer erreichen während ihrer dritten Etappe aus Richtung Sorpesee über die Sunderner Straße das Gebiet des Märkischen Kreises bei Langenholthausen zwischen 11 und 12 Uhr am Dienstag. Die Route führt über die Iserlohner Straße an Garbeck vorbei, über die Balver Straße nach Neuenrade und dann auf die B 229. Die Tour biegt rechts ab, fährt den Höllmecker Weg hinunter und weiter über die B 236 nach Altena. Ein Abstecher über die Rahmedestraße nach Mühlenrahmede ist gegen 13 Uhr geplant. Dort machen die Teilnehmer eine 90-minütige Mittagspause, bevor es zurück in die Altenaer Innenstadt geht.
Der Weg führt über die Lenneuferstraße bis zum Selvekreisel und dann wieder auf die B 236 über Nachrodt nach Letmathe. Der Verband fährt über Lennedamm und Oeger Straße bis ins Hagener Stadtgebiet. Voraussichtlich überquert die Gruppe gegen 15 Uhr die Kreis- und Stadtgrenze.
Am Mittwoch, dem 2. September, durchfährt der Verband auf der vierten Etappe erneut den Märkischen Kreis. Die Gruppe erreicht Schalksmühle aus Richtung Dahlerbrück über die Rummenohler Straße (B 54) gegen 10.30 Uhr und biegt zur Hälverstraße ab. Gegen 11 Uhr ist eine Pause auf dem Tennisgelände in Carthausen geplant, bevor es über die B 229 nach Halver weitergeht. In Halver fährt der Verband über Von-Vincke-Straße, Bächerhof, Kölner Straße, Wipperstraße und Am Anschlag und verlässt das Kreisgebiet in Richtung Wipperführth.
Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die besondere Situation einzustellen, Abstand zu halten und den Anweisungen der Polizei zu folgen.
Der Polizeirat Marcel Zirnsak, Leiter der Direktion Verkehr im Kreis Siegen-Wittgenstein, freut sich auf die bevorstehende Herausforderung. “Unser Ziel ist es, die Tour sicher durchzuführen und die Beeinträchtigung des Straßenverkehrs so gering wie möglich zu halten. Besondere Vorsicht ist beim Überholen der Kolonne geboten, um sicher ans Ziel zu gelangen.”
Für allgemeine Presseanfragen zur Euro-Tandem-Tour 2026 steht die Pressestelle (PHKin Teichmann) der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein unter der 0271/7099-1212 zur Verfügung. Anfragen zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf bestimmten Streckenabschnitten beantworten die jeweiligen Kreispolizeibehörden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen von Nordrhein-Westfalen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








