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Halver/ Kierspe/ Gummersbach: Öffentlichkeitsfahndung nach Taschendiebin

Die Polizei sucht nach einer mutmaßlichen Taschendiebin, die einer 81-jährigen Frau die Geldbörse gestohlen hat und Geld vom Konto abhob. Bitte Hinweise an die Polizei geben.

Foto: Depositphotos

Halver/ Kierspe/ Gummersbach (ost)

Die Behörden suchen mit einem Bild nach einer vermeintlichen Taschendiebin. Einer 81-jährigen Dame wurde im Januar in einem Discountmarkt in Halver die Geldbörse gestohlen. Circa 20 Minuten später wurde an einem Geldautomaten in Kierspe-Dorf eine Unbekannte gesehen, die einen großen Geldbetrag vom Konto der Seniorin abhob. Die Geldbörse wurde nachmittags in Gummersbach-Nochen in einem Briefkasten der Post gefunden – ohne Geld und Bankkarte. Nachdem alle Möglichkeiten zur Klärung der Identität der Unbekannten ausgeschöpft sind, wurde eine öffentliche Fahndung vom Amtsgericht angeordnet. Ein Foto ist im Fahndungsportal der Polizei unter https://polizei.nrw/fahndung/199725 zu finden.

Die Polizei ermittelt wegen Taschendiebstahls und Computerbetrugs und fragt nun: Wer erkennt diese Frau oder hat Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort? Hinweise unter der Telefonnummer 02371/9199-0 oder über den Link im Fahndungsportal.

Die Behörden mahnen in diesem Zusammenhang erneut zur Vorsicht. An Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, sollten Wertgegenstände möglichst nah am Körper aufbewahrt werden – beispielsweise in Innentaschen der Jacke. Der Einkaufswagen ist der schlechteste Ort zur Aufbewahrung von Handtaschen oder Beuteln mit Geldbörse. Die PIN sollte keinesfalls im Portemonnaie aufbewahrt werden. Beim Eingeben der PIN an der Kasse sollten Kunden die andere Hand über das Eingabefeld halten, damit keine Unbefugten die Zahlen ablesen können. Im Falle eines Diebstahls sollten Betroffene sofort ihre Bank und die Polizei kontaktieren. Die Polizei veranlasst neben der Suche nach verlorenen Ausweisen auch eine KUNO-Sperrung. Diese verhindert die Verwendung einer verlorenen Bankkarte per Lastschriftverfahren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 1980 auf 2725 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 1897 relativ konstant. Die meisten Verdächtigen waren Männer, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls zunahm. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Taschendiebstähle in ganz Deutschland mit 39.519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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