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Hamm-Bockum-Hövel: Polizei stellt Diebesgut bei 47-Jährigem sicher

Eine aufmerksame Zeugin führt Polizei zu entwendetem Pedelec und weiterem Diebesgut bei mutmaßlichem Tatverdächtigen.

Foto: Depositphotos

Hamm-Bockum-Hövel (ost)

Am Montag, den 10. August, gegen 22.30 Uhr, wurde die Polizei Hamm von einer aufmerksamen Zeugin informiert. Sie hatte zufällig einen Mann gesehen, der auf ihrem gestohlenen Pedelec vorbeifuhr. Die Frau folgte dem Mann bis zu seiner Wohnstätte.

Bei der Ankunft der Polizeibeamten in der Wolfgangstraße trafen sie auf die Zeugin und den vermeintlichen Täter mit dem gestohlenen Pedelec. Bei der Durchsuchung der Wohnung und des Kellers des 47-jährigen Verdächtigen fanden die Beamten neben dem gestohlenen Pedelec auch ein gestohlenes Motorrad, ein Einrad und eine Armbrust. Außerdem entdeckten sie ein weiteres Pedelec der Marke „Cube“ sowie Werkzeug, dessen Eigentumsverhältnisse noch geklärt werden müssen.

Der 47-jährige Mann wurde vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht. Er war bereits in der Vergangenheit wegen Diebstahlsdelikten aufgefallen. (bf)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 62.400 Fälle von Fahrraddiebstahl gemeldet, während es im Jahr 2023 62.036 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 5.320 im Jahr 2022 auf 5.538 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 4.431 im Jahr 2022 auf 4.516 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 4.108 im Jahr 2022 auf 4.156 im Jahr 2023, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 323 im Jahr 2022 auf 360 im Jahr 2023 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1.706 im Jahr 2022 auf 1.936 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Fahrraddiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 62.036 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 62.400 62.036
Anzahl der aufgeklärten Fälle 5.320 5.538
Anzahl der Verdächtigen 4.431 4.516
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.108 4.156
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 323 360
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.706 1.936

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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