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Hamm Bockum-Hövel: Unfallfahrer rammt Straßenlaterne, Zeugen stoppen Flucht

Ein betrunkener 46-jähriger Ukrainer verursachte einen Unfall, als er gegen eine Straßenlaterne fuhr. Zeugen verhinderten seine Flucht, indem sie den Zündschlüssel abzogen.

Foto: unsplash

Hamm Bockum-Hövel (ost)

Am Freitag, den 15. Mai gegen 19:25 Uhr verlor ein 46-jähriger Ukrainer aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug auf der Hammer Straße und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Nach Zeugenaussagen fuhr der 46-jährige die Hammer Straße entlang und passierte den Kreisverkehr bei der Bülowstraße. Dort kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen den Masten der Laterne. Ein Anwohner im Alter von 38 Jahren verhinderte einen Fluchtversuch des Unfallfahrers, indem er schnell den Zündschlüssel des Fahrzeugs entfernte. So konnte der Ukrainer bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Die Polizeibeamten der Polizeiwache Mitte stellten fest, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der betrunkene Fahrer wurde zur ambulanten Behandlung in ein Hammer Krankenhaus gebracht.

Das beschädigte Fahrzeug, ein Maruti Alto, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Führerschein des Ukrainers wurde eingezogen. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 4.000 Euro geschätzt. (nue)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich, während es 2023 51099 waren. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 6757 in 2022 und 6780 in 2023 relativ konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023, die 73917 Fälle aufwies, bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit erhöhten Drogenraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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