Ein unbekannter Täter versuchte sich Zugang zu Ladenlokalen zu verschaffen, er konnte Bargeld erbeuten und flüchtete vor der Polizei.
Hamm: Einbruch am Westentor, Feuerlöscher als Werkzeug

Hamm-Mitte (ost)
Am Samstag, den 28. März, versuchte ein bisher unbekannter Einbrecher zwischen 4:50 und 5 Uhr, in zwei Geschäfte am Westentor in der Innenstadt von Hamm einzudringen. Der Täter schlug zunächst mit einem Feuerlöscher auf die Eingangstür eines Cafés ein. Die Tür wurde beschädigt, aber der Täter gelangte nicht hinein. Danach ging der Täter zum benachbarten Imbiss. Auch hier wurde die Tür mit dem Feuerlöscher beschädigt und der Einbrecher gelangte in die Geschäftsräume. Bargeld wurde gestohlen. Der Täter konnte vor dem Eintreffen der Polizei entkommen. Anhand von Videoaufnahmen kann der Einbrecher wie folgt beschrieben werden: Männlich, dunkelhäutig, dunkle Hose, helles T-Shirt, dunkle Jacke, Schlappen. Hinweise zu den Einbrüchen oder verdächtigen Personen nimmt die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 oder per E-Mail an hinweise.hamm@polizei.nrw.de entgegen. (nue)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Einbrüche in Nordrhein-Westfalen, während die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im selben Jahr 27.061 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








